So funktioniert das Geschäft
EuFoPa kauft Markenware in der EU ein — vor allem über EDEKA — und exportiert sie an Handelsketten in der Ukraine und in Moldau. Der Handel selbst funktioniert. Was ihn begrenzt, ist die Abwicklung: sie hängt vollständig an einer Person.
Der Weg einer Bestellung
Der wichtigste Satz dieses Modells: ein Auftrag ist nicht eine Sendung. Die belegte Bestellung über 52 Paletten passt nicht auf einen LKW, der 33 fasst — und Abholorte liegen nachweislich in verschiedenen Ländern.
Wo es heute klemmt
Nicht ein einzelner Klick ist das Problem. Vier externe Parteien — Lieferant, Lager, Amtstierarzt und Zolldeklarant — müssen denselben Termin treffen, koordiniert aus einem Kopf und einem Postfach.
Einmal erfassen, überall verwenden
Die ukrainische Mappe beweist, dass das hier funktioniert: das Blatt INVOICE x 6 speist über 111 Formelverweise fünf weitere Dokumente. Was fehlt, sind drei Dinge — der Master liegt in einer Tabelle statt im Auftrag, CMR und ABD hängen nicht an derselben Datenachse, und die Gleichheitsbedingungen zwischen den Dokumenten prüft heute niemand ausser einem Menschen.
Was noch offen ist
Jeder dieser Punkte ist eine Lücke, die bewusst offen steht statt mit einer bequemen Annahme gefüllt zu werden. Die drei blockierenden betreffen alle dieselbe Frage: wo liegt die Datenachse und wie wird entschieden.
Wie weit die Anbindung ist
Keine einzige. Das ist kein Versäumnis, sondern der ehrliche Stand vor dem Termin in Hamburg: es gibt noch keine getesteten Zugangsdaten für weclapp, keine bekannte Schnittstelle beim Zolldeklaranten und keinen geklärten Kanal zum Amtstierarzt.
Woher die Angaben kommen
Grundlage sind das Prozessinterview, die ukrainische Excel-Mappe, ein CMR, ein Ausfuhrbegleitdokument, neun Bildschirmfotos aus dem laufenden Betrieb und der Phase-1-Bericht. Bei Widersprüchen gilt das Originaldokument vor dem Transkript.